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Day 21 | Ankunft auf Bunaken

Flughafen Sorong

So klein und molochig Sorong auch sein mag, der Flughafen ist der Knaller. Überall findet man irgendwas zu entdecken. Die Treppen sehen von oben anders aus als von unten. Von unten sieht man den Hai nicht. Das ist ziemlich cool gemacht!

Leider spielt heute der Alleinunterhalter nicht. Die Bühne wäre aber ready gewesen. Der Ureinwohner aus Holz stand auch noch an derselben Stelle mit seinem Penis-Versteck-Rohr. Das mutmaßlich viel zu lange war für den Ureinwohner-Penis. Aber vielleicht sind Urpenisse auch größer! Früher war ja alles größer. Die Urpenes kann man auch sagen – habe ich aber grad gegooglet.

Übrigens haben wir heute morgen so einen gesehen. So einen Ureinwohner, also nicht seinen Urpenis. Beim Frühstück. Die haben so lustige Haarverlängerungshüte auf. Eigentlich genau das richtige für mich. Da unser Hotel nicht eines der Top-3 war, treffen wir hier sogar mehrer dieser lustigen Hüte. Die gehen alle zur Konferenz. Frühstück war auch so Urfrühstück.

Miri ist übel

Miri ist übel. Im Verdacht die Pizza Hut Tunfisch Pizza von gestern abend. Ich fand diese Rahmpampe, in der der Tunfisch quasi noch ums Überleben gekämpft hat, schon gestern merkwürdig. Weil es jedoch eine kurze Meinungsverschiedenheit über die Wahl der Pizza für die Eltern gab, die ich verloren habe (man könnte auch sagen nachgegeben, könnte man, tut man aber besser nicht), wollte ich mich jetzt nicht auch noch über die eklige Pampe beschweren. Duelliere dich niemals mit einer Frey über Essen! Niemals. Merke! Nie-mals!

Also haben wir es gegessen. Und heute ist der Frau übel. Deshalb legt sich Frau in unserem Waterfront-Luxus-eigentlich-zu-teuer-für-2m-Meerblick-aber-so-soll-es-sein auf unser weiches und großes Bett.

Kurzer Riff-Check

Es ist mittlerweile Abend geworden. In der Dämmerung entscheide ich mich noch für einen schnellen Riff-Check. Es ist im Moment Ebbe, das Wasser bis zum Riff sehr seicht. Vielleicht 10-20cm zwischen meinem Urpenis und dem Korallengrund mit Aua. Das Ganze zieht sich ein ordentlich Stück. Also nicht der Urpenis, sondern der Versuch nicht selbigen wie ein Schleppnetz über den Korallengrund zu ziehen. Nach etwa 50 Metern kommt dann endlich tieferes Gewässer und darf wieder frei baumeln. Es kamen weder Korallen, noch Penen zu Schaden. Keine fünf Minuten hat es gedauert und schon schwimmt mir die erste Schildkröte vor die Linse. Außerdem ein knallgelber Trompetenfisch, der sich so richtig schlecht zwischen einem Schwarm grauer Fische versucht zu verstecken. Der arme Kerl, denk ich mir. Den frisst sogar ein Halbblinder in diesen Gewässern. Aber man muss ihm lassen, dass es das beste Versteck weit und breit ist. Doof, wenn man knall gelb leuchtet.

Also dafür, dass dieser Tag als Anreisetag geplant war, endet er nun viel besser als gedacht! Hoffentlich geht es Miri morgen besser! Ist schließlich ihr Geburtstag. Wir wollten eigentlich zusammen ins Dorf, aber jetzt liegen beide Mädels schon seit 20 Uhr im Bett und schlafen. Ich schreibe noch einen Bericht und schlendere noch kurz ins Dörfchen rein. Dort finde ich die fünf Musiker in einer Strandbar wieder, mit denen ich zuvor schon zum Sonnenuntergang gejammt habe. Sie singen fantastisch! Über die Songauswahl müsste man dann aber nochmal sprechen.

Marc & die Freyseles

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One comment

  1. Da bin ich auf den Bericht vom
    4.9.Geburtstag gespannt….!