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Day 04 @Miri| Positivity off

Positivity off

Das dürfte mein Part auf unseren Reisen sein und da es scheinbar auch nur wegen mir in so ein Luxus Resort ging, habe ich nun die Ehre, das Ganze zu dokumentieren. Zunächst mal (und das ist das Wichtigste): Marc, du hattest recht. Mit was genau, werden wir noch rausfinden.

Nachdem wir also auf Bunaken von dem recht netten, angenehmen kleinen Sea Garden Abschied genommen hatten und es mit dem Boot zurück Richtung Festland ging, hätte man es schon ahnen können, dass sich der Wind dreht. Der Fahrer, der uns zum anderen kleinen Abholhafen brachte, meinte noch: Sie können sich jetzt für 1,5 Stunden entspannen. Die Fahrt wird ungefähr so lange dauern. Ja, ungefähr. Letztlich waren es über 2 Stunden und da ich nicht müde wurde, Maila darauf hinzuweisen, dass sie rechtzeitig ein Medikament gegen Übelkeit kaut oder einnimmt, war ich natürlich viel damit beschäftigt und hab vergessen, dass es mir ähnlich geht auf solchen kurvigen Strecken. Als ich dann die Reisetablette eingeworfen hatte, war es vermutlich schon etwas zu spät. D. h. für mich ging es über 2 Stunden lang mit durchgängiger Übelkeit in unbequemer Sitzposition, da Kind auf mir eingeschlafen ist, durch die Pampa. Das war zwar schön, alles mit anzusehen und Land und Leute beobachten zu können, aber leider wurde mir immer schlecht mit geöffneten Augen, weshalb ich sie lieber geschlossen hielt. Endlich angekommen, durften wir sogar im Luxus-Golf-Resort einmal schnell auf die Toilette, bevor uns das Gott sei Dank relativ große Tauchboot des Bastianos Ressort abgeholt hat.

Auch da hätte man schon merken können, dass es anders wird … Zumindest war das Meer anders. Mit Wellen und Wind und einem Anlegemanöver, das – sagen wir mal – spannend war. Der nette junge Argentinier am Steg, der uns erwartet hatte, meinte dann eben, dass es Windy Season sei. Oh oh … hatte ich bisher nichts davon gehört. Und nein, Georg, die Kite-Sachen haben wir nicht eingepackt. Na gut, mit Wind eingeschlafen, mit Wind wieder aufgewacht. Ich habe dabei versucht, unsere letzte Erfahrung mit viel starkem Wind und umfallenden Riesenbäumen auf dem Hofgut Maxau auszublenden. Hier gibt’s nur kleine Palmen.

Prinzipiell ist alles schön gemacht hier, wenn man nicht anfängt, darüber nachzudenken, wie viel die Unterkunft pro Nacht kostet und was denn dann ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wäre. Auch ich hab es erst mal nicht geschafft, die Minuspunkte wegzuschieben, und musste mit Schrecken feststellen, dass das Gebüsch rechts und links von unserem netten kleinen Häuschen aus Plastik war. Ringsherum wächst alles ganz normal. Nur rechts und links von unserer Hütte sind zwei Plastikbüsche. Gibt’s doch nicht, oder?

Dann hatte ich mir vor allem für Maila einen Pool gewünscht und ja, es ist sogar ein Infinity-Pool, direkt am Meer … Wie unnötig. Das wurde mittlerweile auch von irgendwem unserer Tochter eingebläut, dass es unnötig ist, einen Pool zu haben, wenn direkt daneben ein Meer ist. Aber ich muss zugeben, in diesem Fall ist es tatsächlich ein bisschen so. Trotzdem schön. Davon abgesehen, dass der Pool gestern bei der Ankunft gesperrt war, super. Na gut, aber wenigstens das Abendessen wird dann hervorragend sein, dachte ich mir. Wir kamen also bereit für die Fönfrisur mit nassen Haaren in den Restaurantbereich und kurz gesagt, die Leistung des Abendessens hat nicht dem Preis entsprochen … Immerhin gab es matschige Nudeln für Maila und sowas wie eine Suppe, die sie auch mit zwei Löffel gewürdigt hat. Für uns gab es noch einen Mini-Rest an Gemüse, woraufhin ich weiteres angefragt hatte. Das bekam auch tatsächlich dann noch …, nachdem ich mit meinem Essen fertig war, und es gab roten Reis. Trockenen roten Reis. Dazu wie immer Chicken und etwas Seafood. Die Stimmung neigte sich dem Höhepunkt zu. Zunächst war Marc natürlich überrascht, dass ich es ähnlich schwierig fand, den Preis hierfür die Nacht zu rechtfertigen aus den bisher genannten Gründen.

Eine Nacht drüber geschlafen.

Zum Frühstück gab’s für Maila Spiegeleier an der Eiertheke. Nicht schlecht und Joghurt. Sonst haben wir uns für heute noch nichts vorgenommen. Mal schauen, was uns der Tag bringt. Stay positiv.

Miri

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One comment

  1. Genau 😉
    Maila hat bestimmt den Pool für sich allein.
    Wie ich gestern am Heidehof.
    Und endlich hat es hier auch geregnet.
    🏝️🍀☀️💝