Gemütliches Nichtstun & oh oh…
Heute ist Tag 3 auf der Insel und wir haben uns im gemütlichen Nichtstun versucht. Nach dem Frühstück sind meine Mädels schwimmen und schnorcheln gegangen. Die beiden waren sehr lange im Wasser. Leider konnte ich heute nicht mit. Ich habe mir wohl gestern beim Tauchen wieder ein Gehörwegsentzündung eingefangen. Und das ganze wurde den Tag über auch schlimmer. Habe es erst mit Zwiebeln im Ohr versucht, aber es wird wohl wieder mal auf Antibiotika rauslaufen. Das letzte Mal hatte ich das auf Sansibar mit sehr hohem Fieber und konnte damals nicht zurückfliegen, weil mein gesamter Gehörgang zugeschwollen war. Wenn man dann fliegt, platzt das Trommelfell. Jetzt haben wir heute Abend mal antibiotische Augentropfen ins Ohr gemacht in der Hoffnung, dass es bis morgen offen bleibt. Ich muss irgendwie noch nach Sydney kommen mit dem Nachtflieger morgen und mir vor dem Abflug in Manila noch das richtige Antibiotika als Ohrentropfen besorgen.
Mit ein wneig Glück, geht es grad so auf, dass ich fliegen kann und die Infektion bis Tonga einigermaßen ausgeheilt ist. Das wäre natürlich sonst der absolute Supergau… aber daran denke ich jetzt erstmal nicht, da wir relativ frühzeitig gegensteuern können mit den Tropfen.
Einsame Inselbewohner
Heute haben uns außerdem unsere niederländischen Inselmitbewohner verlassen. Für die Drei ging es weiter nach Coron. Wir sind nun ganz alleine hier. Maila hat sich beim Abduschen nach dem Schnorcheln an einer klitzekleinen, aber scharfkantigen Koralle eine kleine Schnittwunde am Fuss zugezogen. Wir haben die Wunde desinfiziert und Krankenhaus in unserer Hütte gespielt. Das Spiel ging zwei Minuten, dann sind Patientin und behandelnder Arzt zusammen eingeschlafen und erst 1,5 Stunden später wieder aufgewacht. Und die Patientin hatte dann ganz furchtbare Laune! Zum ersten Mal auf dieser Reise.
Kayaktour um die Insel

Ich wollte unbedingt noch mit dem Kayak um die Insel paddeln und habe Miri und Maila überredet mitzukommen. Oh weia! Maila hatte richtig miese Laune, bis wir um die erste Ecke der Insel herumgepaddelt sind. Dann war der vorherige Frust wie weggezaubert und wir hatten einen wunderschönen Abschluss über dem Korallengarten. Zu einem wunderschönen Sonnenuntergang sind wir drei dann zurück zu unserem Strand gepaddelt. Da das Meer sehr ruhig war, habe ich vom Kayak aus die Drohne gestartet und ein paar tolle Aufnahmen machen können.




Papa wird behandelt
Zurück im Camp wird der Papa versorgt. Meine Ohrenschmerzen sind über den Tag hinweg schlimmer geworden und ich kann nur hoffen, dass der Gehörgang bis morgen offen bleibt! Wir haben zur ersten Behandlung die antibiotischen Augentropfen ins Ohr geträufelt und ich habe mich ein paar Minuten zur Seite gelegt, während Miri und Maila am Abendessen waren. Leider ist Maila beim Essen grad extrem wählerisch und isst generell sehr wenig. Gestern hat der Camp-Manager Andy sogar schon seine privaten Hotdogs Maila angeboten, die sie dann auch nur mehr oder weniger aus Höflichkeit gegessen hat. Heute gab’s ein philippinisches Essen, dass tyischerweise mit Hühnchen serviert wird. Ohne Hühnchen, wie Maila es wollte, blieben dann nur noch Kartoffeln in Soße übrig. Andy kam dann extra nochmal um sicher zu gehen, dass wir das ernst meinen. Es liegt aber auch ein bißchen am heißen Wetter. Ich habe auch keinen allzu großen Appetit. Das überlassen wir der Mama.
Einohriger Marc

