Saugünstig sind wir kurz vor knapp an Flüge nach Sansibar gekommen! 380€ pro Person round trip, eigentlich eine Unverschämtheit, bei der sich meine sonst so hohen Moralapostel-Richtlinien zu meinem Beschämen in eine dünne Ausreden-Suppe verwässern.
Nun ja.
Anholt
Auf jeden Fall hat die Sache einen kleinen Haken. Wir fliegen von Amsterdam, was einen kleinen Abstecher in diese schöne Stadt ermöglicht. Den Plan in einem durchzufahren haben wir kurz vor der niederländischen Grenze verworfen. Wir waren alle erschöpft und müde. Bei Isselburg habe ich mich an ein tolles Open Air Konzert mit meiner alten Band schein23 erinnert – das Halden Open Air. Da war’s schön – zumindest in meiner Erinnerung. Also sind wir rausgefahren und direkt in die Arme des Wasserschlosses Anholt. Es regnet bei unserer Ankunft noch stark, aber nach dem wir einen sehr leckeren Apfelkuchen im Schlosscafe gefuttert hatten, kam die Sonne raus. Wirklich nett hier.





Amsterdam
Am nächsten Tag scheint die Sonne. Wir dachten, dass es ruhig wird, weil ja Pfingstmontag ist. Dumm gelaufen! Es ist die Hölle los in Amsterdam. Vermutlich ist hier kein Feiertag …
Ich kürze ab: immer noch schöne Stadt, wir sind dem Konsum zum Opfer gefallen (Sneakers für Maila & Papa) und eine Tüte ultra gesunde Süßigkeiten aus einem Candy Shop, in den Maila nur mal reinschauen wollte.

Ich treffe mein großes Idol
Und zu guter Letzt treffe ich auch noch mein großes Idol an einer unscheinbaren Ecke. Steht der da einfach rum, ganz teilnahmslos. Der könnte sich ganz Sansibar mit seinen 4 Akkorden kaufen, denke ich in diesem Moment.




