Heyho liebe Familie und Super-Fans,
unser Reiseblog kann von nun an nur weniger spektakulär werden. Das gleich als Vorwarnung! Dennoch haben wir beschlossen die größeren Reisen zukünftig als Tagebuch für uns, Maila und natürlich auch euch, Familienmitglieder und Freunde, festzuhalten.
Noch immer ziehen die Erinnerungsfetzen für ein paar Sekunden über die Decke des Alltags. Das Walfoto, welches der Kern unseres neuen Wohnzimmers werden soll, ist immer noch nicht fertig entwickelt. Ich traue mich kaum dran vor lauter Respekt. Und auch unsere Reisevideo steckt noch in Part 2, Ankunft Sydney, fest. Man merkt, der Alltag hat mich wieder voll im Würgegriff! Das ist aber auch irgendwie schön. Wir mögen ja beide unsere Jobs. Bei mir könnte es gerne auch etwas weniger intensiv zugehen. Aber auf der anderen Seite sind wir nur so in der Lage diese Erlebnisse mit Maila unabhängig von unserem Alltag finanzieren zu können. Wobei ich ja sagen muss, dass es aufgrund der Art wie wir reisen, gar nicht wirklich teuer war.
Ich persönlich finde ja, dass man Dinge die geil waren, direkt nochmal machen sollte. So erklären sich auch die 2, 3 Gitarren in meinem Zimmer, die bei richtiger Sortierung aller Zwischenfarben einen Regenbogen ergeben.
Und jetzt kommt‘s:
ab jetzt sammle ich auch Fotos von Walen! Dafür haben ich mein gesamtes Foto- und Video-Equipment verkauft, inkl. dem Unterwasser-Gehäuse, um mit dem Ertrag eine neue Sony-Kamera mit dem Nötigsten gegen finanzieren zu können. Achtung, nerdiges Fotografen-Gelaber: der bessere Autofokus, sowie die bessere Low-Light-Performance sind unerlässlich, um unter Wasser in diesen Ausnahme-Bedingungen brauchbare Fotos machen zu können.
Es war ein derart prägendes Erlebnis, dass ich das Ganze einfach nochmal erleben muss! Und es ist grandios, dass sowohl Maila, als auch Miri beide spontan gesagt haben, dass sie auch nochmal sehr gerne dorthin gehen würden. Wir hatten ja letztes Jahr vor Ort in der Matafonua Lodge gefragt, ob sie theoretisch nochmal eine Hütte frei hätten. Aber sie sind bereits 3-4 Jahre im Voraus komplett ausgebucht. Sonst hätten wir möglicherweise schon im August direkt gebucht.
Anfang des Jahres haben wir eine Email von Nina bekommen. Sie haben in der 2. Augustwoche diesen Sommer eine Stornierung und wenn wir schnell zusagen, können wir die Hütte haben – 5 Nächte. Bescheuert! Let‘s go!
Ach so, aber jetzt zum eigentlichen Anlass!

