Mein längster Geburtstag ever!
Jetzt ist es 23 Uhr und heute bin ich aus diversen Gründen mal wieder dran mit schreiben. Zum einen darf ich schon seit 35 Stunden meinen Geburtstag feiern und zum anderen ist Marc (der das ganze super macht während ich abends meistens schon weggepennt bin) leider mal wieder ausgeknockt, weil er mit Fieber und Magen-Darm neben mir liegt, der Arme!
Wie gesagt durfte ich mich gestern schon über die ersten Glückwünsche freuen. Wir hatten wieder einen wunderschönen Tag mit Kiten und chillen auf Honeymoon Island verbracht. Abends waren wir dann so platt, dass wir uns nur noch schnell was zu essen geholten haben (vielleicht die Ursache des Übels) und dann alle ins Bett gefallen sind.
Am nächsten Morgen wurde uns dann – wie immer – das Frühstück ans Bungalow gebracht und wir haben erst mal ganz entspannt gefrühstückt und den Vormittag gechillt und mit einigen Geburtstagsnachrichten und Videocalls verbracht, bis wir dann – wer hätte es gedacht- wieder zu spät loskamen.
Zum Geburtstag dem Wal ins Auge schauen

Wir konnten es nämlich nicht sein lassen und haben spontan noch einen Waltrip hier auf Aitutaki gebucht. Lieder ging es Marc an dem Vormittag schon nicht so wirklich gut. Wir hatten jedoch Glück! Auf unserem Boot waren nur circa zehn Menschen und davon sind nicht alle ins Wasser gegangen. Allerdings muss man auch sagen, dass es komplett anders als in Tonga organisiert ist und es schon 3-4 Boote waren die den Walen hinterher gefahren sind. Ich bin dann die ersten dreimal alleine rein gesprungen und hab tatsächlich noch mal einem ganz dunklen Wal ins Auge blicken können. Ein total schönes Gefühl. Marc ist zum Schluss auch noch mal rein, aber hatte dann nicht mehr so viel Glück. Einmal ist der Wal direkt unter unserem Boot durch getaucht. Auf dem Rückweg war ich dann auch wieder leicht seekrank und wir sind alle mit leichter Übelkeit von Bord gegangen.

Mann kaputt – Happy Hour

In unsere Unterkunft angekommen hat sich Marc dann erst einmal abgelegt und ich bin dann zum Internet vor an die Bar gegangen, die tatsächlich an dem Tag von 5:00 bis 7:00 Uhr Happy Hour hatte. Ich war da zwar zunächst mal allein, aber ich habe mir einen Geburtstagscocktail gegönnt und Maila hat auch einen bekommen als sie dazu kam. Beim Cocktail Nummer zwei kam dann Manu hier vorbei und meinte er hätte Marc geschrieben und einen Tisch reserviert für uns heute Abend mit den Bekannten von der letzten Insel Tour zusammen. Da das aber schon 15 Minuten später war, mussten wir unsere Cocktails schnell weg trinken und haben uns zu zweit mit dem Roller auf den Weg gemacht. Dort angekommen, saßen wir direkt am Wasser in einem sehr schönen Restaurant und haben sehr gut gegessen. Roman und Annella, eine Deutsche und ein Schweizer in Liechtenstein lebend, haben mir doch tatsächlich eine Flasche Champagner zu meinem Geburtstag ausgegeben, die wir dann zusammen gemütlich getrunken haben. Maila hat so lange am Strand gespielt und mir ihre Bilder gezeigt, die sie in den Sand gemalt hat. Nach dem Essen hörten wir schon die Musik vom Restaurant nebenan, wo ein Insel-Tanzabend stattfand mit traditionellen Tänzen. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und Manu meinte das geht jetzt so circa 1 Stunde. Wir sind dann rüber gefahren und haben uns das angeschaut. Ich finde das wirklich sehr faszinierend und schaue mir die Tänze unglaublich gerne an. Mitgetanzt haben wir dieses Mal nicht, außer bisschen mit den Hüften gewackelt.


Mann immer noch kaputt – bißchen Sorgen
Anschließend sind wir relativ zügig wieder nach Hause, um nach dem kranken Papa zu schauen. Der lag nun mit starken Gliederschmerzen und Fieber im Bett. Mit ganz viel Gedanken im Kopf, wie wohl die nächsten Tage weitergehen, an denen wir weiterreisen wollen und eigentlich noch nicht wirklich viel gebucht haben, habe ich versucht einzuschlafen. Hat nicht so gut geklappt, da auch der Hahn immer wieder gekräht hat, als ich’s endlich mal geschafft habe. Trotzdem war es ein sehr schöner 36 Stunden langer Geburtstag, der hier auf Aitutaki eigentlich gar nicht schlecht werden konnte. Jetzt müssen wir mal schauen, ob Marc morgen vielleicht doch lieber einen Besuch im Krankenhaus macht und können natürlich nicht auf die Insel Tour zum Kiten gehen. Vielleicht klappt es am letzten Tag noch mal. Drücken wir die Daumen dass es Marc bald besser geht.
Miri


