Einmal Neuseeland – im Reisepass

Wir waren jetzt mal eben in Neuseeland. Um 3 Stunden zu schlafen. Ich hab sogar die Skyline von Auckland verpasst, sollte es dort eine geben. Ist vermutlich etwas verschwenderisch.
Allerdings hatten wir den geilsten Flug bislang. Aufgrund einiger Absurditäten war die Premium Class um fast die Hälfte günstiger als die Economy. Erst dachte ich, dass es sich um einen Fehler Buchungssystem handelt. Aber wir saßen dann tatsächlich ganz dekadent hinter der Business Class mit massig Platz, Empfangs-Getränk aus dem Glas (!) und einer persönlich Begrüßung am Entertainment-System. Mehr noch – bei Maila gab es sämtliche Disneyfilme auf Deutsch, voreingestellt! Und mit der Begrüßung „Hallo Maila!“
Dinge, die die Welt (nicht) braucht! Auf jeden Fall ist unser Kind nach dem vierstündigen Flug nun viereckig! Das ganze Kind. Und ihr könnt euch vielleicht vorstellen was los war, als wir gelandet sind 10 Minuten vor dem Ende von Elsa und das Entertainment-System ausging…
So ist das also, wenn andere immer sagen Fliegen mit Kindern sei so anstrengend 😉
Ankunft auf Rarotonga

Gestern haben wir 2x den 27.August erlebt. Beim 2.Mal allerdings in kürzerer Variante. Daher war es schon 17:00 Uhr als wir am Flughafen auf Rarotonga, besser bekannt als Cook Islands, angekommen sind. Der große grüne Gebirgszug in der Mitte, der sonst grün strahlt, war komplett von Wolken umhüllt. Aber witzigerweise blieb der starke Niederschlag nur wenige hundert Meter hinter uns in den Bergen hängen. Sah auf jeden Fall bedrohlich aus. Das war auch der Grund, warum unser Flug um eine Stunde verspätet war. Aber darüber lachen wir ja nur, nach gestriger Erfahrung.
In jedem Falle waren wir alle sehr müde, da wir nun zweimal die selbe Nacht mit auf 3-4 Stunden verkürzter Schlafzeit hatten. Also haben wir uns gerade noch so zum nächsten Restaurant geschleppt und es uns in der lokalen Edelgastro schmecken lassen. Nach einer Woche Zelt und einer abgewöhnungsbedürftigen Nacht im Dorfzentrum von Ha‘apai, haben wir uns das gegönnt.
Äußerst nette Insulaner
Auf dem Rückweg war’s dann schon stockfinster und nach 22:00 Uhr. Also sind wir am Straßenrand zurück zu unserer Unterkunft geschlendert. Auf dem Hinweg haben wir ungefähr eine halbe Stunde gebraucht. Nach etwa 10 Minuten hielt dann aber plötzlich ein kleiner klappriger Bus neben uns, darin eine Frau. Sie konnte es nicht fassen, dass die Rabeneltern ihre 5-jährige Töchter zu so später Stunde noch um die Ringstraße jagen, welche die gesamte Insel einmal kreisrund umspannt. Also hat sie uns mitgenommen und während der Fahrt noch darüber informiert, dass so junge Kinder doch längst im Bett sein sollten. Ich dachte mir so: sie hat ja heute schon einmal eine Nacht geschlafen…
Wir freuen uns auf morgen und sehen ein, dass wir besser nach einem Gefährt schauen. Die Straßen sind gut, daher wird’s wohl ein Auto. Dann kann ich bei Wind leichter das Kite-Gepäck transportieren.
Marc und die Mädelsbande

