Morgenstund ist unser Endgegner
Unser letzter Tag bricht an. Und zwar ziemlich früh und ruppig! Maila ist sauer, dass wir sie aufgeweckt haben. In einer Viertelstunde legt unser Tauchboot ab. Eine schlecht gelaunte Inselprinzessin schlurft über den Holzsteg zum Frühstückstisch vor. Dieser steht auf dem kleinen Stelzenhaus mit offenem Blick raus aufs Meer.
Schlechte Nachricht: Es gibt jeden Tag dasselbe – Reis! Jetzt auch schon zum Frühstück! Die machen sich doch über uns lustig?! Die gute Nachricht: Wir sehen vom Holzsteg aus einen kleinen Sandhai. Und das ändert Mailas Laune schlagartig! Schnell noch das Nötigste gepackt und rüber zur Tauchstation. Wir werden schon erwartet und hüpfen schnell in unsere Wetsuits. Es geht heute zu zwei unterschiedlichen Tauchplätzen mit dem Boot.
Tauchtrip mit dem Boot
Mit an Bord sind eine französische Familie und Christopher, ein junger Deutscher, dessen Freundin am Hausriff gerade Tauchkurs hat. Miri und ich gehen mit unserem Dive Master Tom auf einen ersten gemeinsamen Tauchgang – saucool! Maila hat sich bereits mit ihrem Kopfhörer bestückt und wartet schon ungeduldig darauf, dass wir endlich abtauchen, damit sie ihre spannende Geschichte weiterhören darf. Wir sind recht entspannt, sie jetzt mit dem Kapitän alleine auf dem Boot zu lassen. Wir haben sie natürlich davor einige Male gefragt, ob sie sich das zutraut.
Cape Mansuar Reef
Nachdem ich gestern schon mit einer halben Rolle vorwärts vom Steg reingesprungen bin, geht es heute vom Boot mit der Vierteleinhalb-etwa-Rolle-rückwärts rein. Alles recht einfach, da das Gewicht der Taucherflasche deine Flugbahn bestimmt und weniger du selbst.
Also hinab an das Cape Mansuar Reef! Das finde ich toll! Die Strömung ist aktuell wohl harmlos, laut Tom. Dennoch müssen wir höllisch aufpassen, unseren Dive Master nicht auf der Überholspur zu verlieren. Sowohl Miri als auch ich kämpfen immer wieder damit, dass wir viel schneller mit der Strömung treiben als Tom, der völlig gechillt an der Riffwand entlanggleitet, als ob er Fernsehen schauen würde. Ich muss mich sogar manchmal gegen die Strömung stellen und mit ein paar Flossenschlägen abbremsen. Nachdem wir noch näher an die Korallen tauchen, wird es etwas besser. Tom hat uns auch schon darauf vorbereitet, dass wir uns möglicherweise mit Zusatz-Zubehör an der Wand einhaken müssen, um von der Strömung nicht in die Tiefe gezogen zu werden. Hinter dem Riff fällt die Strömung wohl auf bis zu 60 m Tiefe ab, und man entkäme dem Sog nicht. Davon etwas eingeschüchtert, haben wir unsere Haken zur Sicherheit schon mal am Jacket befestigt, um im Fall der Fälle nicht noch kostbare Zeit mit dem Haken rausfummeln und festklemmen zu verlieren. Ich stelle mir das schon tricky vor, unter Wasser mit aufkommender Anspannung den Stahlhaken sauber und sicher im Fels zu setzen. So viele Versuche hat man da ja nicht.
Wenn das aktuell also gerade eine harmlose Strömung sein soll, dann will ich gar nicht wissen, was hier abgeht, wenn die Strömung stark ist! Tom hat uns erklärt, dass es dann am meisten Spaß macht, weil dann die ganzen (Groß-)Fische da sind. Mit der Strömung kommen die Nährstoffe aus den tieferen Regionen – damit die kleineren Fischschwärme, damit die etwas größeren, die gerne kleine Fischschwärme essen, damit die noch größeren, die gerne die größeren essen, die wiederum die Kleinen gegessen haben. Und am Ende die ganz großen, auf deren Anblick dann auch die beiden OWD-Neulinge vorerst noch verzichten würden.
Also, zurück zu unserem Tauchgang bei harmloser Strömung. Nach einiger Zeit haben wir uns akklimatisiert und kommen mit den Bedingungen ganz gut klar. Wir tauchen sogar einige Zeit Händchen haltend, bis ein White-Tip-Hai unsere Aufmerksamkeit erfordert. Sehr spannend! Dieses Riff auf offenem Meer beherbergt nochmal ganz andere Fischschwärme. Und auch das tiefe Blau, das man so natürlich viel schöner sieht, macht mehr Spaß als das Hausriff in Küstennähe. Am Ende des Tauchgangs sehen wir noch eine kleine Meeresschildkröte. Ihr Panzer ist sehr schön gemustert. Zwei Schiffshalter (Begleitfische) kleben ihr am Panzer fest. Sie ist nur 2 m tief, und wir können sie beim Auftauchen in aller Ruhe anschauen.
Leider kann ich beim Tauchen meine große Kamera noch nicht mitnehmen. Mit der GoPro wäre es möglich gewesen, wäre uns nicht in der ersten Woche das Gehäuse auf den Boden gefallen. Es hat einen Riss und ist jetzt nicht mehr dicht. Ohne Gehäuse kann man die GoPro nur bis 10m Tiefe verwenden. Wir waren aber auf 15-18 Meter. Das war mir dann zu riskant. Daher gibt es von den Tauchgängen nur die halbleeren Worte.
Selbst die Pause auf dem Steg ist top!

Unser Tauchgang endet auf einem sehr langen Holzsteg, unter dem sich zahllose kleinere Rifffische und ein großer Napoleonfisch tummeln. Das Wasser ist so klar, man kann alles auch vom Steg aus mit einer Tasse übelst leckerem Instantkaffee und Kuchen beobachten. Meine Pause ist kurz! Maila drängelt darauf, jetzt schnorcheln zu gehen. Also tauchen wir beide zwischen den Holzpfeilern durch und sind mitten in einem riesigen Schwarm von Zebrafischen! Da ist es wieder, Mailas freudiges Gequieke! Sie bleibt sogar ganz cool, als der etwa 80 cm große Napoleonfisch ganz neugierig um sie herumschwimmt.

Cape Kri, das mit dem Weltrekord
Zu Weltruhm brachte es der Tauchspot Cape Kri, als hier die höchste Dichte an verschiedenen Fischpopulationen gemessen wurde. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine höhere Artendiversität. Und als wir abtauchen, wissen wir auch warum! Ich frage mich in dieser Sekunde, ob dies normale Tauchgänge sind oder ob ich hier gerade in der geilsten Mousse au Chocolat plantsche, die man auf dieser Erde so finden kann?! Wir sind bereits nach Sekunden umgeben von einem irrsinnig großen Makrelenschwarm, der ganz gemütlich und synchron seine Runden entlangschwebt. Okay, das ist geil! So haben wir das noch nie gesehen! Auf Augenhöhe mit Tausenden von Makrelen, die einen irgendwie akzeptieren und nicht davonschwimmen. Ich traue mich immer näher und schleiche mich parallel zum Schwarm an, während Miri und Tom zuschauen. Das ist lustig. Ich bin irgendwann etwa einen Meter entfernt von der Wand aus Fischen. Die schauen mich an, aber ich kann kein Fischgesicht lesen. Aber die checken glaub schon, was ich bin. Erst als ich 30–40 cm nah dran bin, gibt es einen kleinen Richtungswechsel. Danach lasse ich sie in Ruhe. Das war toll! Als wir dann weiter tauchen, folgt uns der Schwarm mit einer gewissen Distanz. Das ist sicher der Unterschied zum Schnorcheln oder Freitauchen – zumindest wenn man es noch nicht so lange und gut kann wie ich – dass man doch nie so richtig dazugehört.
Wir sehen mehrere Haie, White-Tips und Black-Tips, einen Riesenkarpfen, der wirklich ziemlich groß war, so 2,5 m, und dann noch zahlreiche Rifffische, unterschiedlichste Weichkorallen und wirbellose kleine Riffbewohner. Die Sicht ist super und endet eher an den Kurven des Riffs als am Wasser. Man sieht wie durch eine Glasscheibe im Aquarium super klar! Das ist richtig geil! Definitiv der beste Tauchgang, was Miri direkt nach dem Auftauchen ebenfalls bestätigt. Sie lacht übers ganze Gesicht. Die Taucher unter euch wissen ja, dass der sportliche Aspekt beim Tauchen der Luftverbrauch ist. Und Miri ist King of Luftverbrauch! Kein Wunder, sie ist immer müde und hört mir nicht zu …! Die atmet viel zu wenig, und dadurch funktioniert das meiste nur halb. Aber sie verbraucht äußerst effizient Atemluft. Während ich immer am Limit bei 50 Bar Restluft auftauche, hat sie noch das Doppelte drin! Und ich bin total entspannt und relaxt, zapple nicht rum – wie meine Tauchlehrer bestätigen – und stelle mich wohl generell gut an. Aber gescheit schnaufen kann ich wohl net!
Wobei Tom meinte, dass eine Stunde Tauchgang eh üblicherweise nicht überschritten wird. Dafür reicht’s bei mir.
Also, das war geil, und ich bin jetzt offiziell mit Abschluss dieses Tauchgangs ein OWD-zertifizierter Taucher, wie Miri. Yeah!




Tauchspot Mioskum
Danach haben wir ein Mittagspäuschen gemacht, weil wir alle schlapp waren. Maila ist auf der Hängematte eingeschlafen und war kaum wach zu bekommen. Weil’s so schön war, beschließen wir noch einen letzten Tauchgang am Nachmittag zu machen. Es geht ohne unsere Tauchlehrer zum Mioskum-Riff, das vor einer kleinen, unbewohnten Insel liegt. Wir sind jetzt mit der frisch zertifizierten Dive Masterin Ewa und dem Indonesier Bobby zum ersten eigenständigen Tauchausflug auf dem Boot. Das ist auch spannend, weil wir zum ersten Mal so ein bisschen nach uns selbst schauen müssen und nicht mehr „bemuttert“ werden. Der Tauchgang klappt technisch gut, wir fühlen uns beide mittlerweile sicher an normalen und störungsfreien Tauchplätzen. Wobei – auch hier ist durchaus Strömung vorhanden. Wir haben wieder unsere Haken angebracht, werden sie aber nicht benötigen. Das Riff ist schön, wir sehen Rochen, einen großen Steinfisch, der sich so gut getarnt hat, dass ich wirklich 10 Sekunden gebraucht habe, um den Kerl direkt vor meiner Nase von den Korallenblöcken zu unterscheiden. Dabei war der echt nur einen Meter vor meiner Nase und mindestens so groß wie eine Schuhschachtel. Wie willst du so einen sehen, wenn er sich im flachen Wasser versteckt? Kein Wunder, dass es immer wieder tödliche Unfälle gibt, durch versehentliches Auftreten auf die tödlich giftigen Rückengiftstachel.
Die Sicht war jetzt am frühen Abend durch die tief stehende Sonne und etwas Schwebeteilchen im Wasser etwas schlechter. Aber immer noch gut. Das war ein toller Tag unter Wasser!
Schöner Ausklang auf dem Steg


Es ist Samstagabend, und die Tauchlehrer und alle Helfer haben morgen frei. Sonntags wird hier auch nicht gearbeitet. Der gesamte Staff trifft sich vorne am Holzsteg zum Sonnenuntergang. Wir bekommen von Tom zwei kalte Biere und setzen uns zu der Runde dazu. Zwei Gitarren, ein Cajón und eine Flasche gehen rum. Jeder probiert und versucht sich an allem mal. Sogar ich spiele ein paar Songs. Die Besitzerin Heike entwickelt sich zur Frontfrau und singt einen Hit nach dem anderen. Wir quasseln noch ewig mit Tom und den anderen, bis es schon spät ist. Maila hat Ewa noch lange ihre Geschichten erzählt, bis sie dann mit der untergehenden Sonne auf Miris Schoß eingeschlafen ist. Ich bin scheinbar nicht so bequem. Das war ein wirklich schöner und runder Abschluss unserer Reise und erinnert uns ein klein wenig an den letzten tollen Abend auf Bunaken, Sulawesi. Miri hatte wohl den gleichen Gedanken, als sie sich an das indonesische Lied erinnert hat, das wir damals immer wieder von den Einheimischen gehört haben.




Kurz vor dem Blackout um 22 Uhr eilen wir, leicht beschwipst, zu unserem Homestay rüber, damit wir noch was zu essen bekommen. Hunger haben wir im Grunde eh keinen, und es gibt mal wieder Reis. Mit Fisch. Und dem grünen Was-auch-immer-Gemüse. Gut. Aber jetzt reicht’s auch mir.
Kleines Fazit zu Raja Ampat
Unser letzter Tag hier geht zu Ende. Es war wirklich toll! Und es war anders, als zumindest ich es erwartet hatte. Das Wetter war viel besser, als zu befürchten war. Die Tage vor unserer Ankunft gab es jeden Tag zwischen 10 und 20 Litern/m² Niederschlag und meist starke Bewölkung ohne Sonnenstunden. Wir haben schon darüber nachgedacht zu canceln. Wie doof wäre das gewesen! Den Wetterbericht für diese Region kann man getrost ignorieren. Wie wir schon beschrieben hatten, ändert sich hier das Wetter radikal innerhalb von einer halben Stunde. Und so war es nicht nur dauerhaft angenehm warm bei etwa 27–30 Grad, sondern auch im Grunde jeden Tag sonnig. Letztlich waren nur zwei Tage schlecht – und die auch nicht komplett.
Und ich war überrascht, wie wenig los war! Generell hätte man in jedem Homestay spontan freie Cottages gefunden. In den meisten waren wir die einzigen Gäste. Und wenn nicht, dann gab es nur kurze Überschneidungen. Die Tauch- und Schnorchelplätze waren leer, und wir hatten mehr oder weniger alles für uns alleine. Selbst den sehr bekannten insta-worthy Viewpoint Piaynemo hatten wir die Hälfte der Zeit für uns alleine. Das war schon auch richtig gut. Auch wenn wir auf der anderen Seite in Raja Ampat wenig Reisende kennengelernt haben. Dafür war es dann die letzten beiden Tage mit Tom umso heimeliger.
Und natürlich noch ein paar Worte zu meinem ganz persönlichen Highlight hier – den Mantas! Dafür, dass wir sie eigentlich gar nicht hätten sehen sollen zu dieser Zeit des Jahres, hatten wir wohl wieder sehr großes Glück! Gleich sieben an der Zahl konnten Miri und Maila sehen! Ich sogar ganze zehn, da ich vor dem Nyanse Homestay schnell genug im Wasser war auf der Suche nach dem Hai und aus Versehen vorbeiziehende Mantas entdeckt habe. Für mich schließt sich damit ein Kreis! Letztes Jahr noch durften wir unseren Traum, mit Walen zu schwimmen, erfüllen. Dieses Jahr gleich nochmal und obendrauf noch die Mantas! Ich weiß, dass viele diese Begeisterung nicht nachvollziehen können. Aber für mich sind das zutiefst berührende Momente. Das hat fast schon was Religiöses. Ich fühle mich in diesen Momenten der Begegnung auf Augenhöhe mit diesen friedlichen, majestätischen Unterwasser-Riesen sehr verbunden mit der Welt. Diese Tiere strahlen eine eindringende Ruhe aus, die einen so dermaßen erdet, dass man den absoluten Frieden für ein paar Momente empfinden darf. Das ist schwer zu beschreiben. Ich fühle mich so klein und unbedeutend und gleichzeitig doch so präsent im Augenblick. Mailas Quieken vor Freude, als die Schildkröte neben ihr aufgetaucht ist und um sie herumgeschwommen ist, hallt bei mir immer noch im Kopf nach. Ich habe ihre Augen gesehen, voller purer und reiner Freude über die Schönheit der Natur. Und die Begeisterung, die sie uns schenken kann, wenn wir ihr uns respektvoll nähern. Und wo sollte man das besser spüren als bei denen, die uns in ihrem Element um Lichtjahre überlegen sind: Wale, Mantas, Haie, Delfine, Schildkröten, aber auch all die giftigen Tiere hier, wie die Krait, Steinfische oder den Bluering-Oktopus. Das sind ganz besondere Begegnungen.
Und eigentlich sollte ich mit diesen Zeilen meine Gedanken beenden. Das wäre ein schönes Ende, wie ich finde. Doch leider schwingt bei all der Freude und Dankbarkeit darüber, dies alles erleben zu dürfen, eben auch etwas Bedrückendes mit. Ich will wahrlich kein Umwelt-Moralapostel sein, denn wir fliegen um die Welt, um ihre Schönheit zu erleben! Und wir sind vor Ort ebenfalls Touristen. Zwar sehr bemüht darum, jeglichen Müll zu vermeiden und stets darauf, lokale Angebote zu nutzen und auf Luxus oder Sonderwünsche zu verzichten. Doch auch wir tragen natürlich dazu bei, allein durch unsere Anwesenheit, dass die Umwelt weiter belastet wird. Indonesien ist gesegnet mit einer der schönsten Unterwasserwelten, Dschungelwäldern und Vulkangebieten, die es auf unserem Planeten gibt. Und gleichzeitig ist die Wahrnehmung der Menschen hier wirklich Lichtjahre davon entfernt, auch nur zu erkennen, wie saudumm es ist, den ganzen Plastikmüll auf den Boden oder ins Meer zu werfen! Keinerlei Erkenntnis, damit kein Gewissen. Dennoch stehen überall Kirchen und Moscheen rum. Jeder rennt sonntags zum Gottesdienst und nimmt es mit dem Beten besonders ernst. Aber der Boden, auf dem man kniet und gen Himmel fleht und bettelt, der wird verdreckt und respektlos zugemüllt. Da gibt es wohl kein Gewissen und kein Gut und Böse. Weder Jesus noch Allah waren wohl seinerzeit mit Umweltverschmutzung konfrontiert. Schade, dass die Menschen nicht das Hirn mehr benutzen, das ihnen Mutter Natur gab, um zu überleben. Einweg-Plastikbecher und Plastikflaschen haben definitiv nichts mit Alltagsarmut und dem Überleben hier zu tun. Es ist das fehlende Wissen, die fehlende Wahrnehmung! Selbst die Fischer auf Raja Ampat, die jeden Tag davon leben und tagsüber die Besucher mit ihren Langbooten zu den Naturschönheiten bringen, können nicht verstehen, warum manche Resorts die Strände morgens vom abgeschwemmten Plastikmüll reinigen lassen! An den Stränden der Homestays erkennt man, ob da ein Europäer mitspielt. Das alleine ist schon eine traurige Erkenntnis!
Ich wünschte mir, es gäbe mehr Schulen wie die auf Gam, beim Nyanse Homestay. Von der Schweiz finanziert, verfügt die Schule über sehr gute Lehrer, die die Kinder nicht nur sprachlich perfekt vorbereiten auf ein Leben mit und im Tourismus, sondern auch eine Generation hervorbringen, die die Schönheit ihrer Heimat zu schätzen und zu schützen weiß, damit vielleicht auch Maila ihren Kindern die außergewöhnliche Natur hier auf Papua zeigen kann. Das würde ich mir wünschen.
Marc und die Mädels




2 comments
So schön geschrieben…. 🤗🥰🍀🏝️
🧡