Honeymoon Island

Nachdem wir gestern schon begeistert waren von dem Kitespot, haben wir ihn heute bei schönstem Wetter präsentiert bekommen! Ich hatte meine Drohne dabei und bin 3 Akkus leergeflogen… ich wusste gar nicht so genau in welche Himmelsrichtung filmen. Das ist hier schon nice. Der Wind war heute etwas schwächer, aber immer noch stark genug für eine 12er Schirm. Vielleicht war das der Grund dafür, dass wir heute fast alleine die Insel für uns hatten. Es waren noch weniger Leute hier als gestern! Voll geil.



Endgegner Kokosnuss
Am Nachmittag sind wir wieder um die Insel gelaufen und ich habe mich nochmal meine Endgegner von gestern, der braunen Kokosnuss, gestellt. Heute bewaffnet mit einer lokalen Machete. 10 Minuten später der Triumph! Ich habe gesiegt und bewiesen, dass ich meine Familie und alle Inselbewohner ernähren kann. Wir bleiben hier, hat Maila beschlossen. Sie meinte das ernst und war super traurig, als sie erfahren hatte, dass wir auf der kleinen Insel nicht übernachten können … wobei … ich habe erfahren, dass es möglich wäre!
Von der geöffneten Kokosnuss und unserem Festmahl gibt es leider keine Fotos. Wo ist die Fotogräfin, wenn man sie mal braucht? Na ja, es war auf jeden Fall wirklich lecker.

Hübsch
Als Dankeschön für die Scooter Vermittlung und die Tipps bei unserer Ankunft, habe ich für den Kitelehrer und Schlagerstar Manuel ein paar Drohnen-Aufnahmen gemacht. Hier ein Foto vom Wingfoilen. Hätte ich nur eine Drohne und eine Frau, die sich die zwei Steuerknüppel mal erklären lassen würde… man kann nicht alles haben im Leben.


Die Superlative gehen allmählich aus
Ehrlich gesagt fällt es mir zunehmend schwer unseren Alltag zu beschreiben. Das hier ist von der Landschaft und dem Vibe schon sehr geil. Auf einer Ebene mit Tonga und Darocotan. Allerdings unterscheiden sich alle Inseln doch sehr. Nicht unbedingt optisch, aber alles drum herum. Auch die Unterwasserwelt, die Menschen – schwer zu beschreiben. Ich hatte ja irgendwie Sorge vor der Reise, dass wir den Inselkoller bekommen und sich dann irgendwann alles wiederholt. Tut es aber nicht. Es bleibt anders auf höchstem Niveau. Ich glaube wir werden noch Wochen brauchen, um all die Eindrücke in dieser doch sehr schnellen Taktung zu begreifen. Wir sind so froh, dass wir es endlich angegangen sind und unsere Erwartungen – die ehrlich gesagt auch da waren – komplett übertroffen wurden. Und abgesehen von 3 Schlecht-Wetter-Tagen, einem Erdbeben der Stärke 6.9, einer Gehörwegsinfektion, einem gecancelten Flug und einem gebrochenen Kite-Board lief alles nahezu perfekt ab bislang.
Marc Grylls & Family


One comment
Freue mich auf die nächsten Tage ☀