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Day 6 | El Nido, Canopy Walk & Nacpan Beach II

Wetterlage: launisch

Heute Morgen sind wir ganz verschlafen aus den Federn gekrochen. Während des Frühstücks hat sich innerhalb von 15 Minuten das Wetter einmal komplett geändert – von Sonnenschein zu Regenguss. Wir haben dann wieder ein paar Runden Uno gespielt. Als der Regenschauer wieder vorbei war, bin ich mit meinem Fohlen Maila über den Strand galoppiert. Ich werde langsam gut in diesen Fee-Einhorn-Prinzessinen-Rollenspielen! Bisher fand sie das blöd mit mir. Aber aus Mangel an Alternativen schlägt nun meine Stunde!

Canopy Walk

Mit den ersten blauen Flecken am Himmel haben wir uns auf den Weg zum Canopy Walk gemacht. Das ist ein kleiner Klettersteig mit Hängebrücke, der sich entlang der Felsenwand am Dorfrand von El Nido befindet. Eigentlich wäre Maila sowohl zu jung, als auch zu klein für die Tour gewesen. Die Dame am Eingang hat sich dann aber überzeugen lassen und ein Auge zugedrückt. Wir haben einen Gurt mit Sicherungs-Karabinern bekommen. Das Sicherungs-Seil von Maila war zu kurz, deshalb hab ich sie bei mir eingehakt. Die ersten Meter waren sehr glitschig und auch ziemlich steil. Maila ist alles alleine hochgeklettert und auch in einem beeidruckenden Tempo. Hinter uns waren noch 3 Spanier, die wir mehrfach gefragt hatten, ob sie überholen wollen. Aber die waren glaub ganz froh, dass sie hinten waren und nicht von der 5-jährigen überholt wurden.

Das kleine Wäldchen im unteren Drittel ist echt hübsch. Und auch der Mittelteil, der über alte Eisenkonstruktionen führt, bietet tolle Aussichten zwischen den spitzen Karststein-Türmen. Dann geht es über eine ziemlich wackelige und in die Jahre gekommen Hängebrücke, bei der man ausnahmsweise nicht ganz unglücklich über die zusätzliche Sicherung ist. Maila ging ganz mutig voraus. Ein paar steilere Passagen später und man kommt auf einer Plattform an, von der aus man einen wirklich beeindruckenden Ausblick über die Bucht von El Nido hat. Leider war es bewölkt als wir oben ankamen. Aber die Kulisse war trotzdem toll!

Nach dem ebenfalls hübschen Abstieg, den Maila auch komplett alleine geschafft hat, haben wir uns gegenüber in einer kleinen Kaffeebar ein Eis und einen Espresso gegönnt – ein richtig mieser Espresso. Aber ich habe mir daraus einen Affogato gemacht mit Vanille-Eis, dann war’s fast gut.
Ich muss sagen, dass wir heute richtig stolz auf die Kleine waren! Die macht mit Begeisterung alles mit, was wir vorschlagen oder entdecken. Vor allem, dass sie diese Klettertour komplett ohne Probleme alleine durchgekraxelt ist, hat uns wirklich überrascht! Aus gutem Grund hätte sie das eigentlich noch gar nicht gedurft. Aber man hat beim Tempo des Auf- und Abstiegs überhaupt nicht gemerkt, dass da ein kleines Kind vorausgeht. Sie war sehr trittsicher und überraschend geschickt beim Klettern!

Nacpan Beach II

Kaum war das Eis aufgefuttert, hat Maila gebettelt, dass sie baden gehen möchte. Also sind wir mit dem Roller wieder 40 Minuten Richtung Norden gedüst, an unseren zweit-liebsten Strand Nacpan Beach. In der Strandbar Mad Monkeys haben wir eine Pizza zusammen gefuttert und uns dann in die Wellen gestürzt. Heute habe ich Maila gezeigt, wie man unter den Wellen durchtaucht oder sich mit dem Rücken zur Welle rausschieben lassen kann. Ewigkeiten später, die Sonne war schon am Untergehen, müssten wir sie mit Schmollmund aus dem Wasser betteln.

Alle müde, Abendessen in der Lodge

Zuhause angekommen waren wir alle so müde, dass wir es nur noch vor zum kleinen Restaurant bei uns in der Lodge geschafft haben. Morgen sollten wir aufgrund des potentiell guten Wetters eigentlich nochmal eine Tour in die Buchten buchen. Aber ob wir morgen um 7:30 Uhr ausm Bett kommen?

Marc

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