Unsere zweite Gemeinsame Waltour
Heute ging es ganz früh um 6:00 Uhr morgens schon los Richtung Frühstücksbuffet und rüber zum Sandy Beach, wo das kleine Boot auf uns wartete. Das Wetter war heute auch sehr viel besser als bei unserem letzten gemeinsamen Ausflug. Nach dem ich ja vorgestern schon das Glück hatte mit einem Kalb im Wasser zu schwimmen, hoffe ich sehr, dass wir als Familie heute ein ähnliches Erlebnis haben werden! Und was soll ich sagen?! Einfach wow!
Schwer Worte zu finden
Nach ein paar Minuten auf dem Boot haben wir schon die ersten Wal-Blows gesehen. Es schien ein vielversprechender Tag zu werden. Maila war ganz aufgeregt und hatte ihre Taucherbrille schon auf dem Kopf lange bevor wir überhaupt in der Nähe eines Wals waren. Und dann war es endlich so weit! Eine Walmama und ihr junges Kälbchen sind ruhig neben unserem Boot geblieben und die Mutter war relativ entspannt am Meeresgrund. Das Kälbchen kam immer wieder an die Oberfläche und war interessiert. Und so gab unser Guide das Go und wir sind mit unserer Tochter in den Pazifik gesprungen! Maila hat sich am Rücken von Miri festgehalten und wir sind Richtung Wal geschwommen. Ein unbeschreibliches Gefühl!

Auge in Auge mit dem Walbaby
Bei unserer ersten Schwimmrunde konnte wir die Mama und ihr Junges auf dem Meeresgrund sehen. Auch Maila hatte eine gute Sicht auf die beiden. Ich glaube ihr kam das Ganze genauso unwirklich vor wie mir! Das Junge blieb aber nahe bei seiner Mama und so kamen wir erst bei der zweiten Schwimmrunde 20 Minuten später zu unglaublich nahen Begegnungen. Leider war Maila bei der zweiten Runde auf dem Boot geblieben, weil ihr kalt war und sie auch müde wurde. Das sie sich das Ganze zugetraut hat und dann – als es soweit war – wirklich durchgezogen hat, finde ich immer noch beeindruckend. Sie hat zwar kurz gezögert am Anfang, war dann aber wirklich konzentriert dabei!
Das kleine Walbaby kam immer näher und hat dann angefangen kleine Kunststücke direkt vor uns aufzuführen. Als ob es uns zum Spielen aufgefordert hätte. Das ist alles so irre und abgefahren, wenn du im Pazifik treibst und unter dir einfach ein blaues Nichts wabbert. Und kaum fühlt sich das ein wenig unwohl an, schwimmt ein Wal-Baby vom Grund direkt auf dich zu! Du siehst erst die weiße Pektoralflossen und dann wird es immer klarer. Und für einen kurzen Moment schwamm es direkt auf uns zu und dreht erst 2-3 Meter vor meiner Kamera-Linse ab! Ich habe den Finger nicht mehr vom Auslöser genommen und im Dauerfeuer Bilder geschossen. In dem Moment gehen dir tausend Sachen durch den Kopf und dann ganz plötzlich ist da nichts mehr, außer einem unbeschreiblichen Nur-in-diesem-einen-Moment-sein. Anders kann ich es nicht beschreiben. Du schaust dem Wal dir gegenüber einfach direkt in die Augen. Das ist der blanke Wahnsinn!
Und Gott-sei-dank habe ich zuvor den Fokus gut gesetzt und während der kleine Wal auch mich zukam auf gut Glück nachgeschärft. Die Aufnahmen sind mit einer Weitwinkel-Linse geschossen. In echt waren der Wal deutlich näher an uns dran. Unbeschreiblich! Deshalb lasse ich ab jetzt die Wort und die Bilder für sich sprechen.





Reiten am Ende der Welt
Der krönende Abschluss für Maila war dann der abendliche Ausritt am wunderschönen Strand mit dem Pferd Strawberry. Ganz ohne Sattel und am Ende sogar im Trab ganz alleine.


Ein unglaublicher Tag geht zu Ende und ich weiß noch immer nicht so recht wohin mit den ganzen Emotionen!

Marc, Miri & Maila


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🐳🍀☀️🐎🏝️🤗