DIY – Strand sauber halten
Langsam haben wir hier Tendenzen. Der sehr frühe Morgen bringt starken Regen, der frühe Morgen ist recht freundlich, der späte Vormittag bring wieder Regen und so geht das in ein Einem fort.
Wie man das mit dem sauberen Strand hinbekommt, zeigt uns heute in der kurzen regenfreien Zeit das Personal der Golden Monkey Lodge. Geht doch! Warum bekommt das der fancy Vanilla Beach nicht hin?

Strand-Exkursion mit der lehrerin Frau Frey
Direkt nach der Strandsäuberung sind die beiden Mädels zu einer Exkursion im Rahmen des vormittaglichen Sachunterrichts aufgebrochen. Und ihre Entdeckungen können sich sehen lassen. Ein ziemlich großer Nautilus und eine sogenannte Riesenmuschel, wie man unschwer erkennen kann.


Ab Aufs Mopet & Durch den Monsun
Dann sind wir vor lauter Wetteranalyse ganz durcheinander gekommen und haben nach der regenfreien Periode noch eine regenfreie Periode erwartet… Nach 40 Minuten aufm Roller in den ländlichen Norden haben wir dann die erste Tropfen auf die Helme bekommen. Keine 5 Minuten später hat es ganz böse angefangen zu Schütten. Aber so richtig heftig mit kühlen Windböen.
Wir waren schon bis auf die Haut durchnässt, als wir schließlich am Duli Beach ankamen. Die letzten 200m waren in der Schmierseife besonders lustig zu fahren. Man konnte von der kleinen Strandbar am Duli Beach aus nicht mal mehr die beiden Berge rechts und links der Bucht sehen. In der Bar fanden wir dann halbwegs Unterschlupf. Allerdings mussten wir uns alle mittig eng zusammen kauern. Da die Bar nur ein Dach und keine Seitenwände hat, blies der Wind den Regenguss schräg in Böen in die Bar hinein. Wir haben dann alles angezogen, was wir dabei hatte. Um nicht zu frieren haben gab’s ein kaltes Bier und Maila hat eine Fanta bekommen.

Ein einziges Foto!
Nur ein einziges Foto habe ich auf der Hinfahrt vor dem heftigen Monsun-Regen schießen können. Und trotz des grauen Himmels, der das Unheil schon ankündigte, strahlte das Grün fast surreal. Sehr gerne würde ich das mal bei Sonnenschein sehen. Aber vielleicht ist es dann auch nicht mehr so beeindruckend.

Rückfahrt und weil’s so schön war nochmal
Als es dann endlich etwas nachgelassen hat, sind wir aufs Pferd gestiegen und wieder heimgedüst. Es wurde schon dunkel und noch bevor wir wieder auf der Hauptstraße waren, hat es erneut heftig zu regnen begonnen. Es lagen noch mindestens 40 Minuten Fahrt bei Dunkelheit und Starkregen vor uns. Meine Hände waren von all dem Nass schon komplett aufgequollen. Wer mich so schon mal erlebt hat, weiß wie das bei mir aussieht.
Und was macht Maila in alle den widrigen Umständen – im Starkregen aufm Mopet? Sie ist wieder eingeschlafen! Gerne hätten wir ein Foto gemacht als wir dann endlich angekommen sind, patschnass, die letzten Meter durch meterlange tiefe Matschpfützen fahrend. Aber meine Hände und Finger konnten ernsthaft so aufgequollen nichts mehr halten. Wir sind auf kürzestem Wege in die warme Dusche. Nach einem kleinen Abendessen mit der anderen deutschen Familie, sind wir dann heute endlich mal etwas früher ins Bett gekommen… also fast alle. Denn während ich diese Zeilen tippe, schlafen meine Mädels neben mir tief und fest. Und das ist auch gut so, denn für morgen – unserem letzten Tag in El Nido – steht nochmal eine Bootstour durch die Karststein-Klippen vor El Nido an. Wir freuen uns drauf und hoffen, dass die Wolken hier nach den heftigen Regengüssen heute ihr Pulver vorerst verschossen haben. Morgen bräuchten wir ein paar Stunden ohne Monsun.
Marc


